Am Wochenende vom 6. und 7. April machten sich 25 Regentropfen auf Richtung Norden. Reisetätschmeister Adi hatte diesen Ausflug minutiös geplant und kein Detail ausser Acht gelassen, sogar eine Raindrops-Notration wurde verteilt bevor die Flotte losrollte. flotte Dank Dani übrigens mit Erkennungsmermal…

Das berühmt-berüchtigte Partymobil prall gefüllt mir guter Laune (und einer Portion Capri Sonne zu wenig) machte den Anfang. Der erste Zwischenfall (schon nach 5 Metern) und das Gruppenfoto in Pratteln konnten dann nur mit dem Kauf von „beschte Schwäizer Kröiter“ ausgeglichen werden. Von den anderen Fahrzeugen kennen wir nur wenige Gerüchte, aber offensichtlich wissen unsere SängER nun bestens über die neuesten Modetrends, Shoppingmeilen und Kindererziehungsmethoden Bescheid.

ortenberg_hay_04.jpgNach knapp 2 Stunden Fahrt traf unser Konvoi fast zeitgleich bei unserem Übernachtungsdomizil ein. Schloss Ortenberg, eine sehr gut erhaltene Burg und Jugendherberge, liegt wunderschön erhöht umgeben von Weinreben.

Nach einer kurzen Kaffee-Pause mit mörderischen Rätseln und natürlich auch fröhlichen Melodien marschierten wir dann los. Vorbei an Weinreben und Weinreben, trotzten wir der fiesen Bise und malten uns aus, was denn der nächste Programmpunkt sein könnte (die Weinreben liessen einige hoffen…). Natürlich kannte unser super Reiseleiter seine Tröpfchen und hatte eine Weinprobe auf dem Weingut Schloss Ortenberg mit Mittagessen organisiert.ortenberg_hay_05.jpg Zu edlen Tröpfen genossen wir die kalten Köstlichkeiten und sangen – mit Unterstützung des Weinprobeleiters – natürlich immer wieder. Unsere Gesangeskünste waren so liebreizend, dass der nette Herr uns sogar die (W)Einkäufe eigens in die Jugendherbere chauffierte.

FM_20130406_Raindrops_Weekend_29057.jpgAuf dem Rückweg genossen wir wiederum die schöne Gegend, auch wenn die Aussicht etwas getrübt war. Beim obligaten Gruppenfoto rüttelte der starke Wind einige Sängerinnen doch recht durch – oder war es doch der Rebensaft?

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Zurück in unserer edlen Bleibe mussten wir feststellen dass der dritte Stock in einem Schloss ca. dem siebten eines üblichen Mehrfamilienhauses entspricht – jedenfalls was das Treppensteigen betrifft. Unsere Zimmer waren wirklich sehr schön, und schon bald wurden sie gegenseitig inspiziert und betrachtet. Einige Männer wollten ihres aber sogar nicht mehr verlassen und liessen sich einschliessen.

Bald kristallisierte sich heraus wo der Bär steppte, im Partymobil-and-Friends-Zimmer fanden sich nach und nach oder tröpfchenweise gut gelaunte Sängerinnen ein. Nach dem obligaten Schluck Kräuter(-Tee?!) wurde man dann auch auf die Empore gelassen, wo sich bald schon ausgelassene Lagerstimmung breitmachte. Schein-Tee-Trinkerin Janine war nur eines der Highlights, gefolgt von Cowboys am Mexiko River, Rocky Tocky’s Haus und den 10 kleinen Appenzellern.

Zum Glück läutete die Essenszeit noch bevor einige ein Lagerfeuer entfachen wollten. Nach einem währschaften Mahl und einer Meisterleistung in der Waschstrasse nahmen wir dann das Gartenhaus in Beschlag und sangen was das Zeug hielt. Nachtruhe hin oder her. Die heitere Stimmung liess auch nach Mitternacht nicht nach und auch das Lichterlöschen liess das Gelächter nicht wirklich verstummen…

ortenberg_hay_19.jpgAm folgenden Morgen waren dann einige doch froh, dass das Wasser nicht wirklich heiss war und die Duschenden somit wach wurden. Nach einem leckeren Morgenessen – mit Schokomilch im Kaffee – machten wir uns auf nach Offenburg, wo uns Mrs. Hauser erwartete. Mit ihren spannenden Erzählungen zu dieser interessanten Stadt versuchte sie uns warm zu halten, denn die Bise wehte immer noch. Ausnahmslos alle waren erstaunt, was diese Stadt, an der man meist nur vorbeifährt, alles zu bieten hat. Im Kloster zur liebe Frau durften wir sogar noch die Akkustik der Klosterkirche testen und bedankten uns so bei unserer tollen Stadtführerin.

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Als gelungener Abschluss erwies sich die spontane Restaurantwahl – in der griechischen Taverne genossen wir ein feines zMittag und natürlich liessen wir auch hier ein paar schöne Melodien erklingen.

Alles in allem genossen wir alle ein schönes Wochenende. Herzlichen Dank an Adrian Stalder, der diese Reise – auch mit Hilfe seiner Angetrauten Marina – so toll geplant und geleitet hat.

Raindrops on tour – ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!

Noch mehr Bilder sind übrigens in unserer Galerie zu finden.


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